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(A-)RGB – gestern, heute, morgen

Könnt ihr euch noch an eure “ersten” Gehversuche mit buntem Licht erinnern? Ist “buntes Licht im PC-Bereich eher Segen oder eher Fluch?

Bei mir war es eine blaue Kaltlichtkatode im Temjin TJ10 silver. Ich weiß schon gar nicht mehr, ob es damals angetrieben war von einer der Szenen, die für Fans Filmgeschichte schrieb.

Rambo: Es ist blaues Licht.

Hamid: Was macht es?

Rambo: Es leuchtet blau.

Rückblickend betrachtet war es eine echt billig wirkende Lösung. Aber so war das als Student.

Erleuchtet hat das gute Stück einen kleinen i5-2500K. Wie im dazugehörigen Beitrag angemerkt, gibt es leider davon keine Bilder mehr.

An A-RGB war für mich damals noch nicht zu denken. Strom gab es über Molex und da es nur eine Farbe war, bedarf es damals keiner Steuerung.

Die nächsten Geh-Versuche kamen dann mit der Enermax Liquimax. Dicht gefolgt von A-RGB LED-Strips (inkl. NZXT CAM 1.0 und 2.0).

Strom via SATA und Steuerung über einen Kabelgebundenen Controller bei der Liquimax und Software für den Strip.

Verglichen zu meinen eigenen Anfängen lagen hier bereits Welten dazwischen.

Nachdem die Liquimax flog, probiert ich mich an G.Skills Trident Z Neo in “bunt”.  Hinzu gesellte sich auch RGB auf dem Mainboard.

Ansich ganz schick, aber der Mix aus verschiedener Software triggerte dann irgendwann doch.

Es kam der große Cut und ich braucht eine Weile *Pause* von zusätzlicher Farbe.

Erst flog der RAM und dann CAM.Die LEDs auf dem Board wurden schlicht per Schalter abgeschaltet.

Damit ging es dann durch die Zeit.

Die Beleuchtung des PC ein wenig in den Hintergrund geschoben, verschob sich mein Fokus zurück auf die Peripherie. Die eine oder der andere mag sich evtl. noch an den Beitrag zur Tastatur erinnern. Damals griff ich am Ende zu Logitech. Über die Zeit nervte mich die Software aber derart hart, dass ich die G815 rausgeworfen habe und der Griff erneut zur K70 ging. In dem Zusammenhang machte ich dann erste Gehversuche mit iCue.

Zwischendurch kam dann A-RGB zurück in den PC in Form von der Grafikkarte. Von neuem Blut geleckt, testete ich mich durch diverse Anbieter (und warf das RGB vom Board wieder an).

Hängen geblieben bin ich aktuell bei Phanteks Neon Strips. Warum jene, wo ich doch schon Erfahrungen mit den NZXT-Strips hatte. Nun die Neon haben einen entscheidenen Vorteil – sie sind Milch-Tranparent. Hätte es andere Alternativen gegeben? Ja, aber ich wollte direkt über den 5V-A-RGB-Header ins Board. Außerdem sollte das Produkt mit dem MSI Dragon Center arbeiten können.

Genommen habe ich 2x 40cm Strips.

Hier eine kleine Kostprobe, wie es aktuell ausschaut:

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In der Einleitung stelle ich die Frage in den Raum: “Segen oder Fluch?” – Bis jetzt gibt es noch relativ wenig Bezug vom Text. *Let’s change that* (Anmerkung: etwaige Listen haben nicht den Anspruch vollständig zu sein!)

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Fangen wir mit dem “Fluch”-Part an:

  • Es gibt x verschiedene Connectoren. Je nachdem zu welchem Anbieter man greift, wird es dann auch beim Controller/Hub richtig spannend.
  • Es wird recht schnell richtig teuer.
  • Wenn man Anbieter bzw. Produkte mixed, muss man stark darauf achten, dass die Farben identisch oder zumindest annähernd gleich sind, damit man ein stimmiges Gesamtbild erhält. Selbst wenn man einfarbig unterwegs ist.

Welche positiven Seiten kann ich (A-)RGB sehen?

  • Richtig aufgesetzt, kann man wirklich schön stimmige Builds aufsetzen.
  • Wenn man visuell Ruhe haben möchte, schaltet man einfach aus
  • Im Vergleich zu früher gibt es sehr viel Auswahl.
  • Man kann sich nahezu unbegrenzt austoben.

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Wohin soll die Reise gehen?

Über kurz oder lang werde ich mir etwas für den “RADEON”-Schriftzug einfallen lassen müssen.  Das unveränderliche rot beginnt mich zu triggern. Die einfachste Lösung dürfte sein, den kleinen PIN-Stecker abzuziehen. Allein “sich trauen” ist noch nicht drin.

Weiterhin hadere ich aktuell mit mir, beim RAM einen erneuten Anlauf zu starten. Allerdings sind die Preise aktuell “simply nuts”.

Zudem überlege ich noch, auf einen dritten Strip zu erweitern.

Dank A-RGB-Leuchtmitteln wird denke ich auch der Raum hinsichtlich indirekter Beleuchtung noch einmal angegangen.

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The sky is the limit