„sui generis“ – Part II oder der Fortbestand des Ich

Am Anfang waren es grüne Schlümpfe, jetzt sind es zielgerichtete Wesen. Was für Wesen? Das fragt ihr mich? Wir sind ein Spiegelbild, ein Spiegelbild von dem was wir sein sollen. Ihr glaubt, dass ihr echt seid? So wie auch euer eigener Wille nur das ist, was ihr wollt?

Cogito ergo sum sagte einst René_Descartes. Ist das so? Ist es nicht egal was wir zu sein glauben? Es herrscht allgemein der Konsens, das der Mensch ein soziales Wesen ist, nur dies stimmt auf viele Punkte bezogen sicherlich, aber viele Menschen sind auch narzisstisch veranlagt und stellen eben nicht das Wohl vieler über das Einzelner.

Man fragt sich, warum dies so ist, warum der einzelne Mensch nach mehr strebt als sein gegenüber. Warum Menschen zusammenarbeiten, aber trotzdem oft auf ihren persönlichen Vorteil aus sind.

Wir sind Menschen. So einfach ist die Antwort, auch wenn man es nicht glauben möchte.

Für mich ist die Frage so einfach zu beantworten. Ja natürlich gibt es dabei viel mehr Aspekte wie z.B. die Erziehung, das Umfeld, in dem man aufgewachsen ist, welche Bildung man genossen hat etc. pp. All das spielt natürlich eine Rolle doch bleibt am Ende nur unser Ich und dieses Ich ist weitaus weniger nett als man es glauben möchte.

Warum sage ich, dass man 80 % der Menschheit getrost in die Tonne kloppen kann, weil dies meine Meinung ist. Ich zähle mich übrigens auch dazu, nur bevor irgendjemand ankommt und etwas dazu dichtet 😉

Es gibt ebenso keine natürliche Selektion mehr, versteht das nicht falsch, ich gönne und wünsche es jedem das er im privaten Umfeld gesund ist und bleibt und im Krankheitsfall seine Geliebten geheilt werden können. Klar ist aber auch, dass durch die moderne Medizin und die flächendeckende Verfügbarkeit von Ärzten und Medizin, die natürliche Selektion ein großes Stück weit verloren geht.

Einige argumentieren jetzt mit gesellschaftlichem Fortschritt, was auch stimmt, aber es ändert ja nichts an der Tatsache, dass einfach wesentlich weniger evolutionär ausgesiebt wird und der Mensch keine Notwendigkeit mehr hat sich zu entwickeln. Siehe auch David Attenborough, falls euch meine Meinung zu sehr stört.

Dies ist ohne Frage ein kultureller Fortschritt, aber eben auch ein evolutionärer Nachteil. Wie sich dies in Zukunft auswirken wird, kann niemand vorhersagen.

Wo wir wieder bei den 80 % ankommen, ich glaube fest daran, dass sich die Menschheit selbst erledigen wird, das ist nur eine Frage der Zeit. Sei es durch Krieg, einen GAU, die Zombiekalypse oder einfach genetische Degeneration (lang leben sie Asgard xD). Abgesehen davon benötigt die Erde uns nicht, wir sie aber schon.

Nehmt nicht alles zu ernst oder vielleicht doch? Sind halt meine Gedanken……….und davon besitze ich viele.

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