• Inside Panda - Pressemeldungen

    Time for some change … mal wieder

    Man könnte es mit „once in a while“ umschreiben. Das Jucken in den Fingern und Nagen im Hinterkopf wurde wieder unerträglich groß. Das Hobby wollte gelebt werden. Der positive Nebeneffekt – es lenkt (temporär) ab von Ereignissen, die mental sonst noch stärker runterziehen würden. Weshalb heute wieder geplant, geputzt, geschraubt wurde.

    Das Problem dabei – das Timing. Human Maleware und die nahenden neuen Generationen bei CPU und GPU im 2. Halbjahr. Eigentlich eine Zeit, in der man die Füße stillhält. Was soll ich sagen, das Fleisch war schwach geworden. So kam es, dass über die letzten Wochen diverse Teile des doch noch gar nicht so alten PC „neu bewertet“ wurden.

    Am Ende hat es diverse Teile erwischt und bis zum Jahreswechsel wird Schritt für Schritt angepasst.

    Heute – wie gesagt – wurde fleißig geschraubt – mit der Hilfe vom Kurzen beim Schrauben. Erwartungsgemäß hat es ein wenig Licht durch die dunklen Wolken der vergangenen Tage gepresst bekommen.

    Bilder gibt es in der zweiten Hälfte dieses Beitrags. Es gibt also nicht nur Text.

    Fangen wir bei der „Hülle“ an. Obwohl das H400i ein solides Case im zeitlosen Design gewesen ist, so hatte es doch an der einen oder anderen Stelle eine kleine Schwäche, die Kompromisse forderte, welche mir zunehmend gegen den Strich gegangen sind. Hinzu kam, dass ich mir das „Schwarze“ Innenleben ein wenig satt gesehen habe. Man könnte meinen, das Gehäuse mit Glasseite auf dem Schreibtisch zu positionieren, war in diesem Fall nur bedingt förderlich.

    Aber egal. Glücklicherweise gab es da die CES 2020 und viele schicke Alternativen kamen zu bereits marktreifen anderen Konzepten hinzu. Am Ende hat den Zuschlag ein Klassiker und damit im Grunde langweiliger Vertreter erhalten. Das O11D von Lian Li. Das Normale, denn das Mini ist noch immer nicht auf dem Markt erhältlich und das XL unverschämt riesig. Schwarz stand nicht zur Diskussion, sodass es am Ende das weiße mit der „brushed Alu“-Front geworden ist.

    Soweit so gut. Gesagt, getan – das Gehäuse erreichte mich und ich verfrachtete freudestrahlend alles darin und schlachtete das H400i ein wenig aus. Unglücklicherweise wollte ich bei Luftkühlung bleiben. Also musste die nächste Komponente weichen – der CPU-Kühler.

    Die Klassiker sind alle ca. 155 – 160mm hoch. Um ein wenig zu tricksen, hab ich dann gekürzte Stand-offs verwendet. Ganz happy war ich mit der Lösung nicht. Erfreulicherweise erinnerte ich mich an einen alten Bekannten – den Mugen 2. Dieser durfte vor Jahren auf meinem i5-2500k seinen Dienst ableisten und tat das hinreichend gut. Sein Nachfolger, der Mugen 5, hatte genau die richtige Größe und kam auch noch mit schwarzen Akzenten daher.

    Zum mitgelieferten Lüfter kann ich wenig sagen, ich bin nach wie vor ausschließlich mit beQuiet Lüftern unterwegs. Zumindest, solang es den NF-A12x25 nicht in Schwarz bzw. weiß gibt. Und Schwups sind wir beim nächsten Punkt – die Lüfter. Leider gibt es die Silent Wings nach wie vor nicht in Weiß. Also mussten die Shadow Wings herhalten.

    Die MSI 2070 Super Gaming X Trio wanderte in die Bucht und wurde durch eine Vega 56 Pulse als Übergangslösung hin zu Gaming-Ampere ersetzt. Warm so restriktiv? Nun, hier steht ein Monitor mit GSync-Modul und das soll nicht ungenutzt sein. Hat ja auch Geld gekostet. Warum ging die Karte weg? War sie doch echt gut. Nun, es steht CP2077 an und ich will RT exzessiv nutzen. Der Verkauf hat fast die Anschaffungskosten wieder heraus geholt. Von daher finanziell im Grunde zurück auf Anfang ohne große Verluste.

    Die Schwarz-Roten CableMod-Extentions mussten auch weichen. Wie man auf den Fotos sehen kann – es hat nicht 100% gepasst.

    Durch Zufall bin ich über gesleevte Kabel von beQuiet gestoßen. Praktisch, wenn man ein beQuiet Netzteil verwendet.

    Nächster Kandidat für den Austausch war das Board. Das B450M Steel Legend musste dem MSI MAG B550 Tomahawk weichen. Auf dem einen oder anderen Foto könnt ihr sehen, dass ich einen Third-Party-Kühler für eine der M.2 SSDs verwendet habe. Es war eine PCIe-NVME-SSD. Nun, was ich auf die harte Tour lernen musste – man sollte das Handbuch lesen, bevor man alles zusammenschraubt. Bei dem neuen Board kann nur in den ersten Slot (M2_1) eine SATA-M2 eingebaut werden. Also alles auf Anfang…lästig.

    Am Ende sind noch die 16GB RAM gewichen und  32GB RAM verbaut. Nicht zu vergessen ein gern übersehener Schritt – Kabelmanagement.

    Zusammenfassung vom aktuellen IST-Zustand:

    • O11D in weiß
    • Ryzen R5 3600
    • Scythe Mugen 5 Black RGB Edition (ohne RGB)
    • MSI MAG B550 Tomahawk
    • 1x ADATA XPG 8200
    • 3x Crucial MX500
    • 32GB 3600er G.Skill Trident Z Neo
    • Sapphire Vega 56 Pulse
    • 5x Shadow Wings 2
    • 4x Silent Wings 3

    Was steht noch an:

    • Switch auf Zen3. Hier ist noch offen, ob 6/12 oder 8/16. Wird vom Preis abhängen denke ich.
    • Switch auf Gaming-Ampere. Voraussichtlich auf die vermeintiche 3080.
    • Irgendwas, was die hässliche Plakette verdeckt, auf der Werbung für Der8auer gemacht wird.

    Eindrücke vom neuen Case:

    • Pro’s:
      • schick / recht zeitloses Design
      • gutes CM
      • trotz Full-ATX recht kompakt
    • Con’s:
      • Luftkühler passen nur bis zu einer Höhe von 154mm
      • diese hässliche Werbeplakette für Der8auer

    Eindrücke vom neuen Board:

    • Pro’s:
      • schick
      • gute VRM-Kühlung
      • gutes Board-Layout
      • dezentes RGB (kann über einen Schalter auf dem Board komplett deaktiviert werden)
    • Con’s:
      • es könnte mehr USB-Anschlüsse haben
      • SATA M.2 nur im ersten Slot möglich

    Vorläufiges Endergebnis, denn es ist wie es ist, es wird nie wirklich fertig sein.

  • [TRYIT]

    Project Jakub

    Es war an der Zeit, das ein Wunder geschehe. Nein im Ernst, wir als TRYIT & LIVIT haben versucht etwas Freude in das Leben einiger bei uns zu bringen, so wie es auch bei mir getan wurde. Wir haben uns zwei Personen, die schon langjährige Mitglieder sind, ausgesucht. Bei diesen beiden waren wir sicher, dass ihre Computer nicht mehr annähernd aktuell sind. Daraus entstanden dann zwei Projekte, die wir unbedingt noch vor Weihnachten beenden wollten.

    Der erste von beiden ist Jakub aka Pneuklf. Jakub ist schon lange bei uns und auch wenn man ihn dank seiner Tochter nicht mehr so oft sieht, ist er ein gern gesehener Freund und Spieler.

    Jakub – das wussten wir – hatte einen betagten AMD PC mit folgenden Daten:

    • AMD Phenom II X4 925 (2,8 Ghz)
    • 4 * 2 GB DDR3-1333  (8 GB)
    • Radeon R9 380 Gaming 4G
    • some HDD/SSD
    • Thermaltake PSU with 750W (am Lebensende angelangt)

    Eins der Probleme: einige Spiele wollen damit heutzutage gar nicht mehr starten. Es mag zwar so noch ganz nett ausgesehen haben, aber auch die Performance war und ist schon lange nicht mehr zeitgemäß. Wir haben beschlossen zu sammeln, ihm einige Pakete nach Tschechien geschickt und herausgekommen ist dabei folgendes:

    Aus dem alten PC konnten folgende Komponenten weiterverwendet werden:

    Ergänzt wurde das Ganze am Ende mit den folgenden Komponenten:

    Das Ergebnis:

    Die FPS sind trotz gleicher Grafikkarte in WoT nun wesentlich höher und vor allem stabiler als vorher. Alles in allem hat er damit eine solide Basis für die nächsten Jahre, denn mit diesem System kann er den RAM, die Grafikkarte und auch die CPU bis (aktuell) zur Ryzen 3000 Serie aufrüsten. Jakub hat sich in mehreren Gesprächen sehr oft und ausdauern bedankt; ich poste aber eine seiner Aussagen als Zitat:

    Many thanks for helping me to realize my long planned project of upgrading my rig. Even thou there were some complications like incompatible mounting for CPU cooler and PSU which start dying 2 days before innards exchange, everything is working fine and better then expected.

    Mehr zur zweiten Person und ein Follow-up folgen in Kürze hier im Blog. Zum Schluss gibt es noch zwei Beweisbilder und vielleicht noch mehr, sobald Jakub fotografieren lernt 😉

  • Inside Panda - Reviews & Erfahrungsberichte

    Finally back home… (Teil 2)

    „As time flies by“ wie man so schön sagt. Wo komme ich her, wo will ich hin…


    Tja, im Grunde gab die Vega56 Pulse den entscheidenen Impuls.

    (*no pun intended*)

    In mir reifte der Gedanke, ein farblich perfekt abgestimmtes System aufzusetzen. Wie gesagt, die Farbwahl traf im Grunde genommen die Grafikkarte. Es sollte Rot-Schwarz bzw. Schwarz-Rot werden.

    Also ging es auf die Suche. Da ich sehr zufrieden mit dem H200i gewesen bin, ging der Zuschlag an das H400i in schwarz mit roten Akzenten. Warum die i-Variante? Weil ich keine Lust hatte, mich mit Drittanbieter-Gehäusebeleuchtung herumzuärgern und ich denk Gedanken mochte, im Zweifel Fans via Hub zu steuern.

    Tja, also wanderte alles, was ich nicht mehr benötigte an ein Clanmitglied und was er nicht brauchte, ging zu eBay.

    Da mir das H200i bei der Pulse die Grenze gezeigt hatte, bin ich wieder einen Formfaktor hoch und auf mATX zurück gewechselt. Hier ist es das MSI B450M Mortar Max geworden. Es passte farblich nahezu perfekt und hatte das beste Boardlayout für meine Bedürfnisse. Weil mir die Kabel vom BeQuiet Netzteil zu langweilig waren, wanderte kurzerhand ein Kit von Cablemod in Rot-Schwarz in den Einkaufskorb. Der Noctua bekam eine Chromax-Abdeckung und der Ram wurde mit rotem Heatspreader gekauft. 

    Am Ende sah das ganz dann in etwa so aus:

    Was mir aber auch weiterhin keine Ruhe gelassen hat, war das Thema AiO. 

    Die in Teil 1 angesprochenen Ausflüge zurück zu Enermax bzw. hin zu Corsair waren enttäuschend, um es vorsichtig auszudrücken. Zumal gerade auch die H100i gern als leise befunden wurde in diversen Reviews.

    Natürlich ist ein 240er Radi Overkill für einen Ryzen R5 3600 @Stock und ja, der U12S war dank der Silent Wings hinreichend leise. Ja ich weiß, vernünftig ist anders, aber was soll ich sagen; es ist und bleibt nun mal auch ein Hobby. 

    Wieso, weshalb, warum – ich weiß es nicht, aber aus heiterem Himmel bin ich dann über die Arctic Liquid Freezer II AiO gestolpert. Diese sollte sehr leise sein und kostete vor allem kein „Vermögen“. Tjoa, „angebissen“, könnte man sagen. Also das Internet nach Testberichten durchforstet und gegrübelt, welche Radiatorgröße es nun werden sollte. Da vllt. irgendwann der R5 mal durch was dickeres ersetzt werden könnte, flog 120/140 von der Liste. Blieb 240 oder 280. Die Specs vom H400i haben 280 als möglich angegeben und ich dachte mir *warum kleckern, wenn man klotzen kann?*

    Also den 280er bestellt. Was soll ich sagen, mit Hängen und Würgen passte das Teil vorn ins Gehäuse. Oben war zwar angeblich Platz für nen 280er, aber halt nicht für einen , der mit Lüftern zusammen gut 70mm tief ist. Auch „ungünstig“, dass der Staubfilter vorn nicht mehr einrasten wollte nach Montage. Da mir das Gesamtpaket aber gefallen hat, sollte die AiO doch bleiben. Da ich Staub im Gehäuse nicht gebrauchen kann – Stichwort: Sichtfenster – sollte der aber bleiben. Gerettet haben mich 2 kleine Kabelbinder. (*back to the roots könnte man meinen*)

    Jetzt könnte man sagen „hey, dieser 40mm-Lüfter kann doch gar nicht leise sein“. Richtig, das Ding hatte ich genau einmal an und danach nicht mehr. Gruselig. Zum Glück aber vollkommen optional.

    Basteltrieb im Bereich CPU also erfolgreich befriedigt.

    Wer glaubt, da endet die Geschichte, der irrt.

    Viel Text, eine Frage: was hat das alles mit dem Titel der beiden Beiträge zu tun?

    Nun, ich konnte die Vega56 Pulse zwar mit dem OverdriveNTool von den Lüftern her bändigen, das hatte aber einen Preis. Dieser hieß reduziertes PowerTarget UND ein Eingreifen in die Lüftersteuerung wann immer die Karte den Bereich „0dB-Zero-Fan-Modus“ verlassen hat. Hinzukam, dass ich das Tool aktiv über den Windows-Aufgaben-Manager starten musste, damit es direkt bei Systemstart lief. Letzteres hat leider nicht immer funktioniert.

    Damit war quasi die nächste Baustelle offen. Als ob das nicht ausreicht, kam ich zwischenzeitlich auch noch auf die wahnwitzige Idee, mir einen neuen Monitor zu kaufen. Jetzt wollten 2 Monitore mit WQHD befeuert werden. 

    Durch Zufall gab es eine refurbished MSI 2070 Gaming X  für günstig online. *Kann man mal machen* dachte ich zu mir und klickte auf Bestellen. Leise ootb war die leider auch nur bedingt – also MSI Afterburner angeworfen und Lüfterkurve eingestellt. Problem: die Karte hatte einen defekten VRAM und durfte damit wieder zurück. Eine Alternative musste her, denn ohne GPU ist schlecht mit PC nutzen.

    Der Zuschlag ging nach einigem hin und her an die allseits gepriesene Sapphire RX 5700 XT Nitro+. Angeblich sehr leise und schnell und kühl. Zwar nochmal eine Ecke teurer als die günstig geschossene 2070, aber was muss das muss, dachte ich mir. Schließlich konnte ich sie direkt im Laden mitnehmen und musste nicht warten. Wer was rund um Weihnachten / Neujahr online bestellt, weiß wo das Problem liegt.

    Was soll ich sagen; 2 von 3 Eigenschaften konnte ich bestätigen. Sie war recht schnell und blieb halbwegs kühl. Was war sie nicht? Richtig. Leise. Weder Wattman noch MSI Afterburner konnten ein Ergebnis erreichen, welches mich bzw. den Silent-Virus zufrieden stellte. Ich war enttäuscht. Rückgabe war zwar möglich, aber was sollte die Alternative sein? Größte Einschränkung: musste vor Ort direkt mitgenommen werden können. Da blieb es bei der MSI RX 5700 Evolve (hässliche Kühlerfarbe), ASUS ROG 2060 Super (kann leise sein/muss aber nicht) oder MSI 2070 Super Gaming X Trio (Kühler in Anbetracht der angedeuteten Verlustleistung @Stock Overkill). Die ersten beiden Varianten hätten ohne Umschweife gepasst. Die letzte könnte eng werden, denn ich musste mir ja unbedingt die 280er Liquid Freezer II vorn einzubauen.  Zollstock sagte „33cm“ von der Slotblende bis zum Radiator. Specs der MSI 2070SGXT 32,8cm. Das würde eng werden. Pappe mit den Maßen ausgeschnitten und ausprobiert. Knapp aber „doable“. Gedacht, getan. Bei einem GPU-Wechsel muss der Radiator ausgebaut werden und die GPU-Stütze passt nicht, weil das Case einen Slot zu wenig hat; ABER die Karte passt. Weil es geht via MSI Afterburner Lüfterkurve minimal angepasst und die Karte bleibt leise, egal was meine Spielebibliothek so hergibt.  

    Was soll ich sagen, es ist Ruhe. Nach all der Zeit über all die Jahre hat mein PC tatsächlich wieder einen Status erreicht, wo mich der PC nicht mit nervigen Geräuschen stört und dennoch alle Spiele, mit denen ich mir die Zeit hier und da vertreibe, so darstellt, wie ich es gerne hätte.

    I’m finally back home…