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    Täglich grüßt das Murmeltier – Part 2

    Wie erwähnt war ich mit dem Umzug / Umbau noch nicht fertig.

    Das Problem mit dem:

    Ich will den PC nicht mehr hören können!

    ist, dass man anfängt Geräusche zu hören, die ansonsten übertönt werden würden.

    Nun hat es auch die Silent Wings 3 erwischt. Sie sind wahnsinnig leise, der Motor hat aber leider einen für mich eher nervigen Grundton. Dieser kam jüngst stärker zum Vorschein, nachdem ich das Spulenrasseln der GPU unter Last größtenteils in den Griff bekommen habe.

    Zu meinem Unglück gibt es derzeit nur einen Lüfter, der vom Grundton her deutlich angenehmer daher kommt – die AF 12×25. Man könnte jetzt sagen, warum Unglück wenn man sie doch kaufen kann. Nun, in Braun wollte ich sie nicht im Case haben – das schränkt farblich zu stark ein. Noctua hat sie allerdings jetzt auch in Schwarz-Grau im Angebot. Das Problem – die kosten gut 10€ mehr pro Stück.

    Aber was tut man nicht alles für die Ohren – also 5 bestellt.

    Gekommen sind sie recht zügig mit UPS direkt aus Österreich. Die Verpackung war für einen 120er Lüfter absurd ausladend. Das hätte man auch mit weniger Verpackungsmaterial hinbekommen und – Achtung retorische Frage – warum diese Plastik-Einlage?

    Der Einbau hat etwas mehr Zeit in Anspruch genommen. Die AF12x25 sind auch auf die 280er AIO gewandert. Dafür musste ich auf die Adapter von Noctua zurück greifen. Aber schaut ganz gut aus, wie ich finde:

    Im gleichen Atemzug habe ich mich dann noch ein wenig an Kabelmanagement versucht und die Phanteks Neon Stribes verlegt. 100% Zufrieden bin ich noch nicht, aber sieht ganz brauchbar aus für den Moment.

    Im subjektiven Hörtest muss ich sagen, der Wechsel hat sich gelohnt.

    Dinge, die Noctua nicht kann – gesleevte Kabel-Extentions. Für die notwendigerweise Verwendeten muss ich mir noch hübschere besorgen. Vermutlich hab ich damit direkt mal die nächste Baustelle eröffnet, wer weiß…

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    Und täglich grüßt das Murmeltier – Part 1

    Man könnte meinen, ich bin in einer Schleife gefangen. Aber am besten von Anfang an:

    Im August habe ich noch darüber noch in einem kurzen Nebensatz gesprochen – das O11 D Mini. Dieses Case flog damals wie heute raus auf Grund der SFX(-L) Netzteilbeschränkung und Dremeln wollte ich nicht.

    Im Laufe deses Jahres kündige sich dann das O11 Dynamic Air Mini an. Beim „normalen“ Mini war ich ja schon Feuer und Flamme. Beim Air Mini passte nun endlich auch ein normales ATX-Netzteil.

    Mitte November dann kam eine Info beim Käsekönig auf der Shop-Seite „Bestelle jetzt und erhalte dein O11 D Air Mini ab Februar 2022“. Auf Grund der aktuellen Situation mit den vielen verschiedenen Lieferengpässen habe ich dann direkt zugeschlagen mit dem Gedanken *kommt dann irgendwann im März*. Die Farbe (Schwarz oder Weiß) durfte meine Frau auswählen.

    Um so erstaunter war ich, als es dann keine 3 Tage später hieß „Paket ist unterwegs.“

    Am 30.11. habe ich dann in einem spontanen Anfall von „bestimmt eine gute Idee“ das alte Gehäuse auseinander gerupft und alles bis auf das Board in das Neue gestopft. Das mit dem Board ist eine andere Geschichte btw.

    Angefangen habe ich gg. 20:00 – fertig war ich gg. 3 Uhr nachts. Ich sage euch, wenn man am Board die Pins für Power und Reset vertauscht, und sich dann wundert, dass der PC nicht angeht. Dadurch habe ich tatsächlich eine Extra-Runde mit dem alten Board im neuen Case gedreht. Dinge gibts…

    Was gibt es zum Case zu sagen – nun, es kann seine Verwandschaft mit den übrigen O11D-Gehäusen nicht verheimlichen.

    Was gefällt mir besonders?

    • Es ist zwar breiter im Vergleich zum Meshify 2 Compact, aber dafür ein gutes Stück niedriger. Es fügt sich damit harmonischer in das Gesamtbild und sticht nicht so hart heraus.
    • Die Der8auer-Plakette ist endlich aus dem Blickfeld
    • Hinten kann man einen gescheiten 120er-Lüfter pappen, wenn man möchte.
    • Der Radiator an der Front kann mit Anschlüsse nach unten angepracht werden.

    Was werte ich eher neutral?

    • Vorn passt selbst der 280er Radi von der Arctic Liquid Freezer 2 ganz gut. Allerdings nur so, das die Lüfter direkt am Lüftergitter sitzen. Ich hatte gehofft, da den Radi anbringen zu können.
    • Unter die GPU passt noch ganz entspannt ein 140er Lüfter, ohne die AIO-Schläuche zu behaken.
    • Es passt ein ATX-Board rein – man verliert dafür allerdings dann die Option, einen 280er Radi oben anzubringen.Leider wurden zumindest oben die Gummilippen weggespart bei den Kabelführungen. Ich hätte das gern oben und unten gesehen.

    Was gefällt mir nicht so?

    • Ich weiß nicht, was die bei Lian Li geraucht haben, aber warum man nur die oberen drei Schrauben von den Slotblenden einfach erreichbar gemacht hat und alle anderen nicht, will sich mir nur mit „Kosten sparen“ erschließen. Will man z.B. eine zusätzliche Soundkarte oder GPU-Stütze anbringen, wird es nervig.
    • Das Gehäuse hat im Grunde zu wenig Platz für Netzteil-Kabel, sobald man mit Extentions für die Kabel arbeitet. Ich musste alles in den Festplattenkäfig überführen, damit es passt. Dadurch konnte ich den Platz dort nicht für die SATA-SSDs nutzen und diese dann an der Seite unterbringen. Somit war der Optik wegen eine „offene Seite mit zusätzlichen Lüftern“ leider raus.
    • Geliefert wird mit billigstem Styropor – es krümelt und geht ruck zuck kaputt, wenn man nicht aufpasst

    Am Ende wie gewohnt noch ein Bild vom – tempär – kompletten System:

    Unterm Strich mag ich das Case, es wird bleiben und es stehen noch ein paar Anpassungen an – wer hätte das Gedacht. Dazu dann im zweiten Teil mehr.

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    (A-)RGB – gestern, heute, morgen

    Könnt ihr euch noch an eure „ersten“ Gehversuche mit buntem Licht erinnern? Ist „buntes Licht im PC-Bereich eher Segen oder eher Fluch?

    Bei mir war es eine blaue Kaltlichtkatode im Temjin TJ10 silver. Ich weiß schon gar nicht mehr, ob es damals angetrieben war von einer der Szenen, die für Fans Filmgeschichte schrieb.

    Rambo: Es ist blaues Licht.

    Hamid: Was macht es?

    Rambo: Es leuchtet blau.

    Rückblickend betrachtet war es eine echt billig wirkende Lösung. Aber so war das als Student.

    Erleuchtet hat das gute Stück einen kleinen i5-2500K. Wie im dazugehörigen Beitrag angemerkt, gibt es leider davon keine Bilder mehr.

    An A-RGB war für mich damals noch nicht zu denken. Strom gab es über Molex und da es nur eine Farbe war, bedarf es damals keiner Steuerung.

    Die nächsten Geh-Versuche kamen dann mit der Enermax Liquimax. Dicht gefolgt von A-RGB LED-Strips (inkl. NZXT CAM 1.0 und 2.0).

    Strom via SATA und Steuerung über einen Kabelgebundenen Controller bei der Liquimax und Software für den Strip.

    Verglichen zu meinen eigenen Anfängen lagen hier bereits Welten dazwischen.

    Nachdem die Liquimax flog, probiert ich mich an G.Skills Trident Z Neo in „bunt“.  Hinzu gesellte sich auch RGB auf dem Mainboard.

    Ansich ganz schick, aber der Mix aus verschiedener Software triggerte dann irgendwann doch.

    Es kam der große Cut und ich braucht eine Weile *Pause* von zusätzlicher Farbe.

    Erst flog der RAM und dann CAM.Die LEDs auf dem Board wurden schlicht per Schalter abgeschaltet.

    Damit ging es dann durch die Zeit.

    Die Beleuchtung des PC ein wenig in den Hintergrund geschoben, verschob sich mein Fokus zurück auf die Peripherie. Die eine oder der andere mag sich evtl. noch an den Beitrag zur Tastatur erinnern. Damals griff ich am Ende zu Logitech. Über die Zeit nervte mich die Software aber derart hart, dass ich die G815 rausgeworfen habe und der Griff erneut zur K70 ging. In dem Zusammenhang machte ich dann erste Gehversuche mit iCue.

    Zwischendurch kam dann A-RGB zurück in den PC in Form von der Grafikkarte. Von neuem Blut geleckt, testete ich mich durch diverse Anbieter (und warf das RGB vom Board wieder an).

    Hängen geblieben bin ich aktuell bei Phanteks Neon Strips. Warum jene, wo ich doch schon Erfahrungen mit den NZXT-Strips hatte. Nun die Neon haben einen entscheidenen Vorteil – sie sind Milch-Tranparent. Hätte es andere Alternativen gegeben? Ja, aber ich wollte direkt über den 5V-A-RGB-Header ins Board. Außerdem sollte das Produkt mit dem MSI Dragon Center arbeiten können.

    Genommen habe ich 2x 40cm Strips.

    Hier eine kleine Kostprobe, wie es aktuell ausschaut:

    ~*~

    In der Einleitung stelle ich die Frage in den Raum: „Segen oder Fluch?“ – Bis jetzt gibt es noch relativ wenig Bezug vom Text. *Let’s change that* (Anmerkung: etwaige Listen haben nicht den Anspruch vollständig zu sein!)

    ~*~

    Fangen wir mit dem „Fluch“-Part an:

    • Es gibt x verschiedene Connectoren. Je nachdem zu welchem Anbieter man greift, wird es dann auch beim Controller/Hub richtig spannend.
    • Es wird recht schnell richtig teuer.
    • Wenn man Anbieter bzw. Produkte mixed, muss man stark darauf achten, dass die Farben identisch oder zumindest annähernd gleich sind, damit man ein stimmiges Gesamtbild erhält. Selbst wenn man einfarbig unterwegs ist.

    Welche positiven Seiten kann ich (A-)RGB sehen?

    • Richtig aufgesetzt, kann man wirklich schön stimmige Builds aufsetzen.
    • Wenn man visuell Ruhe haben möchte, schaltet man einfach aus
    • Im Vergleich zu früher gibt es sehr viel Auswahl.
    • Man kann sich nahezu unbegrenzt austoben.

    ~*~

    Wohin soll die Reise gehen?

    Über kurz oder lang werde ich mir etwas für den „RADEON“-Schriftzug einfallen lassen müssen.  Das unveränderliche rot beginnt mich zu triggern. Die einfachste Lösung dürfte sein, den kleinen PIN-Stecker abzuziehen. Allein „sich trauen“ ist noch nicht drin.

    Weiterhin hadere ich aktuell mit mir, beim RAM einen erneuten Anlauf zu starten. Allerdings sind die Preise aktuell „simply nuts“.

    Zudem überlege ich noch, auf einen dritten Strip zu erweitern.

    Dank A-RGB-Leuchtmitteln wird denke ich auch der Raum hinsichtlich indirekter Beleuchtung noch einmal angegangen.

    ~*~

    The sky is the limit

     

     

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    I had to bite the bullet

    Soll ich? wirklich? Hmpf… Na gut…

    Wie zu Beginn der Reihe bereits erwähnt, werkelte nach der Z73 der NH-D15S im PC.

    Wie der Titel und alle Hinweise im Vorfeld schon angedeutet haben; irgendwas muss gestört haben, denn vermutlich ist der D15S nicht mehr drin.

    Und so ist es auch.

    Die Frage aller Fragen: Was hat mich an vermutlich „DER“ Referenz schlecht hin im Luftkühler-Markt derart gestört, das ich wieder von weg bin?

    Eigentlich 3 Dinge:

    • der beiliegende Noctua-Lüfter war alles, aber nicht silent über 600 U/min
    • das Gewicht mit Blick auf die nächste LAN
    • die Befestigungsmöglichkeiten für Silent Wings 3

    Nachdem mir dann an einem SW3 zwei Halterungen kaputt gegangen sind, habe ich die Reißleine gezogen.

    Der D15S ist als „Reserve“-Kühler zurück in die Box und etwas neues musste her.

    Schon kam die nächste Frage: wieder Luft oder doch wieder Wasser?

    Luftkühler ala Dark Rock Pro 4 wollte ich nicht. Custom Wasser auch nicht. Soll ja im Zweifel noch praktikabel und LAN-tauglich bleiben. Also doch zurück zur AIO.

    Erst habe ich es mit einer 360er versucht – kam mir irgendwie sinnig vor beim R9. Das absolut beste Sample war bzw. ist es nicht und auch gedrosselt auf 65W (mehr Leistung benötige ich aktuell schlicht nicht, mir ging es eher um IPC und Kerne. Boosten bis zum Erbrechen is nicht so meins) wird das Teil noch gut warm.

    Die 360er sorgte allerdings dafür, dass ich die Blenden im M2C nicht mehr nutzen konnte. Man sah hässliche Kabel und anders verlegen war nicht so wirklich drin.

    Die Arctic RGB Liquid Freezer II bestellt. Kaum war sie da, hab ich die beiliegenden Lüfter abgeschraubt und wollte freudestrahlend die Silent Wings draufpappen. Als ich die Lüfter vom Adapter abziehen wollte (die Lüfter gehen ja zusammen mit der Pumpe über einen Anschluss und werden entsprechend am Schlauch über ein Adapter-Kabel entlang geführt), erblickte ich Schrumpfschlauch. Wollte ich Hand anlegen und an der AIO herumschnippeln bevor ich mir sicher bin, dass ich sie behalten will? Eher nicht. Also wieder eingepackt und zurück geschickt.

    Ausprobiert habe ich dann im Anschluss die neue AIO von beQuiet – Silent Loop 2. An sich ein schickes Teil. Aber es blieb der optische „Mangel“. Also geswitcht auf 280. Passte perfekt und alles hübsch.

    Meine Aussage war:“jetzt hab ich erst einmal wieder ein Jahr Ruhe.“

    Die Pumpe war hinreichend leise. Lüfter im ersten Moment auch.

    Die Tage verstrichen und irgendwann kam mir ein ganz leises Geräusch zu Ohren. Eingrenzen konnte ich es auf die Lüfter. Crap. 🙁

    Dann noch gelesen, dass die Pumpe nicht unter 9V betrieben werden sollte. Crap² – wollte ich die AIO doch gern gedrosselt verwenden.

    Also wieder eingepackt.

    Jetzt kam die eigentliche Gewissensfrage, vor der ich mich zuvor gedrückt hatte *Soll ich mir die Arctic Liquid Freezer II 280 erneut kaufen?*

    Ja, richtig gelesen. Das Ding hatte ich schon einmal in Benutzung und dann aber bei Ebay wieder verkauft.

    Am Ende sprach dann doch mehr dafür als dagegen. und so bestellte ich sie. Erwartet hatte ich das bescheuerte Montage-Fiasko von der Rev1. Ja, hier hatte ich eher schlecht als recht recherchiert. Denn die Sorge war unbegründet. Arctic hat hier offensichtlich auf Kritik gehört und gravierend verbessert. Die Montage am Board war ein Traum.

    In diesem Atemzug habe ich auch die neue MX-5 ausprobiert. Deutlich flüssiger als die MX-4, ließ sie sich aber trotzdem super verarbeiten.

    Für das M2C sind die Schläuche zwar fast n Tick zu lang. Aber es geht an sich noch ganz gut. ich werde eine SSD umpositionieren müssen. Aber damit kann ich leben.

    Dem 40mm-Lüfter habe ich aber von Anfang an nicht getraut und direkt abgeklemmt. Das Risiko war mir zu groß und ich wollte nicht nochmal abbauen.

    Wie man sieht, waren die Lüfter bei der Silent Loop 2 vor dem Radi im Push. Bei der LF II sind sie im Pull angeordnet. Das ist dem 140er vorn im Deckel geschuldet. Anders hätte es nicht funktioniert.

    (Temporäres) Fazit:

    • Temps sind fein (leichte Last zwischen 42° und 45°C bei ca. 25°C Raumtemperatur)
    • Pumpe und Lüfter sind bei leichter Last nicht zu hören (ca. 400 U/min) und unter Last nicht störend wahrnehmbar.
    • bei den Schläuchen muss ich noch ein bisschen nachhelfen
    • mir fehlt Farbe im Case.

    Demnächst kommen 2 Strips Phanteks Neon. Bin gespannt, wie es dann wirkt und dann muss ich mir ggf. noch was wegen dem rot beleuchteten RADEON-Schriftzug einfallen lassen. Das schränkt bei der Beleuchtung n bisschen ein. 🙂

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    Part 3 – „Es kommt auf die inneren Werte an“

    Im ersten Teil habe ich über meine Ausflüge in die Welt der PC-Gehäuse berichtet. im Zweiten gab es ein paar Insights in die Home Office Periepherie. Doch, nicht nur an den beiden „Fronten“ war ich aktiv.

    Da mich die 360er mit dem O11D zusammen verlassen hat, werkelte mangels gescheitem Ersatz-CPU-Kühler nunmehr der NH-D15S im Case. TL;DR: Overkill-Kühlung gegen Overkill-Kühlung beim R5 3600 ausgetauscht. Dazu später mehr.

    Die Vega 56 Pulse – Übergangslösung von der 2070 Super wich der RTX 2060. Damit wollte ich dann eigentlich den Ansturm am Grafikkarten-Markt überdauern. Leider weit gefehlt.

    Die neue Seuche – Spulenrasseln. Mindestens genauso schlimm wie Spulenfiepen und nicht weniger nervig.

    Mit – im Nachhinein betrachtet – viel Glück erwischte ich eine 3070 für unter 700 Euro. Die hatte leider Probleme mit dem VRAM und so ging sie wieder zurück. Rückblickend hätte ich schlicht eine RMA machen sollen. Sei es drum.

    Trotz Gsync-Monitor versuchte ich mich an AMD. Immerhin gab es die zu kaufen. Für Außenstehende mag es als recht niedrige Messlatte klingen. Aber weit gefehlt. Dafür gilt es zu viele Checkboxen abzuhaken.

     

     

    Die wichtigste Frage auf Grund der damaligen Lage – was soll der Versuch nun kosten? War doch das frühere Limit von 500 Euro allein schon durch den Switch-Versuch zur 3070 ausgehebelt. Nun, es waren dann „nur“ 870 Euro zu Weihnachten. Lieferbar und ohne Spulenrasseln oder -fiepen. Der Preis für „Ruhe“ könnte man sagen. Doch, war dem wirklich so? *Next First World Problem incoming*

    ~*~

    Wie auf dem Foto zu sehen, bin ich aber trotz Ultra-Wide zurück zum Dual-Screen. Ist für die Arbeit im Home-Office einfach praktischer.

    Ich musste zudem feststellen, dass die 6800 einen Tick zu wenig Dampf hatte für beide Monitore bei dem einen oder anderen Spiel.

    Mit viel Glück und noch viel mehr Hilfe von Drago hat es dann jüngst mit einer 6800XT MB geklappt.

     

     

    Die 6800 Nitro+ ging zu einem fairen Preis unterhalb meines damaligen EK an einen neuen Besitzer, der sich entsprechend gefreut hat.

    Mal sehen, eigentlich ne schöne Karte. Aber ich kann mir vorstellen, das ich irgendwann dann doch mehr RT-Power will.

    Was den Kartenkühler angeht; nun, bissl ginge noch. Mir ist er fast ein bisschen zu restriktiv. Aber hey, wir leben in „elustren Zeiten“.

    ~*~

    Im Bereich CPU/RAM gab es ebenfalls Veränderungen. Der ARGB-RAM wich non-RGB-RAM und der R5 3600 wurde durch den R9 5900X ersetzt. Gründe für den R9 gab es primär zwei. Der Erste war „will haben + kann haben“ und der Zweite war „vllt. ist dann CPU-seitig erst einmal Ruhe“.

    Bei letzterem Grund bin ich mir nicht mehr so sicher seit AMD den 3D-Cache angekündigt hat. Der reizt schon. Ansonsten soll die Plattform eigentlich bleiben bis DDR5 aus den Kinderschuhen raus ist.

    ~*~

    CPU-Kühler… ja das ist eine ganz eigene Geschichte…

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    Part 2 – Wer billig kauft, kauft zwei mal?!?

    An Sprichwörtern ist ja ab und zu tatsächlich was dran…

    Im Rahmen der persönlichen Home Office Offensive hatte es neben einem nicht ganz so günstigen Ergo Chair 2 von Autonomous (bestellt im März, geliefert im Juni) auch eine Webcam ins heimische Wohnzimmer geschafft.

    Weil mir die ganzen Highend-Kameras allerdings zu teuer waren und meine Canon nicht mit EOS Utility funktioniert, griff ich zur günstigsten Webcam mit Autofokus, die ich finden konnte – für 35 Euro.

    Was konnte sie gut? Es kam ein Bild an und sie funktionierte auf Anhieb in Kombination mit dem firmenseitig verwendeten VMware Client.

    Doch die Bildqualität war echt überschaubar. Schön war anders. So haderte ich mich durch die Monate. Doch es wollte sich schlicht nicht der Zustand „Akzeptiert und weiter“ einstellen.

    So griff ich dann beherzt zu, als die 4k Cam von Logitech im „Angebot“ war. über 150 Euro weg, aber immerhin gescheites Bild und viele viele Einstellmöglichkeiten.

    ~*~

    Bedauerlicherweise fing dann mein Headset an, mir auf den Zeiger zu gehen. Was genau? Das Grundrauschen, wenn es nichts zu tun hatte.

    Man spricht ja gern vom „Silent-Virus“; je weniger man hört, desto mehr hört man was einen stört.

    Also durch die verschiedensten Kopfhörer- und Headset-Reviews geklickt. Doch nichts wollte so recht gefallen. Immerhin funktionierten noch meien alten Superlux HD 681 Evo. *Dann halt die* dachte ich. Damit fehlte nur noch das Mikrofon. Um den anfangs genannten Fehler nicht zu wiederholen, griff ich dieses Mal direkt zum Modmic von Rhode als USB-Variante. Das war dann aber derart empfindlich, dass selbst bei minimalsten Settings so ziemlich alles im Hintergrund im Wohnzimmer mitgeschnitten wurde. Etwas, was bei Meetings gar nicht sein soll.

    Angekommen bin ich dann beim Samson Q2U. Bisher nur via USB verbunden. Auf der Liste steht aber schon ein Switch auf XLR. Was fehlt ist noch das Audiointerface und/oder ein Mischpult.

    Da mir das beiliegende Stativ nicht so zusagte, habe ich mir übergangsweise den Mikrofonarm von Tonor geholt.  Ich denke aber, mittelfristig kommt der Switch zum P1A von Rhode.

    Monitorseitig kam dann kürzlich der Switch vom X34P zum S3422DWG von Dell. Netter Monitor mit VA-Panel; leider ohne Lautsprecher. Bisher gefällt er. Der Zweitmonitor (ein alter Eizo) wurde auch ausgetauscht. Hier sitzt nun ein 27″ – ebenfalls mit VA-Panel. Beide Monitore kommen mit 1440p daher und hängen am Monitorarm. Gibt einfach mehr Freiheit auf dem Schreibtisch. Der Große hängt am Arm von Amazon. Der Kleine am Arm von Arctic – leider nicht mit beweglichem Gelenk.

    Hm, irgendwie passt das Rot nicht zum NH-D15S. Merkwürdig… Nun … öhm … immerhin, die Eingabegeräte K70 und Logitech MX Ergo sind tatsächlich noch aktuell.

    Das war es erst einmal (für heute) – demnächst dann Teil 3.

     

  • Inside Panda - Reviews & Erfahrungsberichte

    Part 1 – Long time no see

    Um mich war es still geworden. Man könnte meinen „der panda hat fertig“ wenn es um den PC geht. Doch weit gefehlt.

    Ich hoffe, ich bekomme alles halbwegs chronologisch hin. Auf Grund der Menge an Veränderungen und „Zwischenschritte“ werde ich versuchen, alles ein wenig zu clustern. Hier und jetzt soll es primär um das Gehäuse gehen.

    Vor etwas über einem Jahr berichtete ich das letzte Mal über meine Ausflüge im Bereich:“was lässt sich am PC noch verbessern, damit es leise/unhörbar und performant bleibt.“

    Damals stand ich vor der Frage, Mugen vs. 360er AIO und entschied mich am Ende für die X73.

    Der *next task* war eigentlich, die der8auer-Plakette heil vom Case abzubekommen. Da das ohne entsprechende Gewalt oder Heizpistole nicht möglich war, habe ich sie einfach überklebt.

    ~*~

    Im Herbst/Winter war es dann so weit und mir war das O11D ein wenig zu groß. Ich freute mich auf das O11D Mini. Zwar angekündigt aber es kam und kam einfach nicht auf den heimischen Markt. Nach einigen Experimenten stand das Fractal Design Define 7 Compact auf dem Schreibtisch.

    „Warum das Define 7 Compact“, könnte man fragen?

    Nun, es war halbwegs klein, konnte aber auch größere Hardware-Komponenten aufnehmen. *Man weiß ja nie*. Der Preis war fair und ich wollte mal etwas mit gedämmten Seitenwänden ausprobieren.

    Es passte rein, was reinpassen sollte. Optisch derart unscheinbar, dass ich leider kein Foto gemacht habe.

    Jetzt könnte der Gedanke aufkommen: *fotografiere es doch schnell* – weit gefehlt, es ist ja nicht mehr da.

    Kam das O11D Mini? Nein, denn da passt nur SFX(-L) und ich bin mit einem ATX-Netzteil unterwegs.

    Nach einem Test im Corsair 4000D bin ich dann doch zurück zu Fractal Design. Ich habe mich einfach zu sehr an die aufgeräumten Design-Entscheidungen gewöhnt – gerade auch was montagefreies Öffnen angeht.

    Also auf ein Neues hab ich mir gedacht und so wurde es ein Meshify 2 Compact.

    Ein Airflow-focused Case hatte ich bisher noch nicht. Bei den Lüftern musste ich entsprechend stärker feinjustieren. Doch dabei ist es nicht geblieben.

    ~*~

    Am Anfang schrieb ich, es änderte sich mehr als nur das Gehäuse. Hier ein kleiner Teaser:

     

    Im zweiten Teil geht es dann um den Bereich Peripherie, bei dem es auch Anpassungen gab. Hinsichtlich der inneren Werte, die sich ändern sollten, bzw. geändert haben, werde ich mich dann danach ein wenig in Erinnerungen schwelgen.

     

     

     

     

  • Inside Panda - Reviews & Erfahrungsberichte

    Beware the Kraken

    Ich konnte beim Titel schlicht nicht anders. Man möge es mir verzeihen. 🙂

    Grundsätzlich zufrieden mit dem Mugen 5 kam dennoch die Frage auf, wie sich das System unter Verwendung einer AIO verhalten würde.

    Zwei Fragen wollten dabei beantwortet werden.

    1. Bleibt es leise?
    2. Lässt sich der Radioator seitlich montieren mit den Anschlüssen unten?

    Damit es im O11D nicht allzu verloren aussieht, blieb nur der Griff zu einer AIO mit 360er Radiator.

    Nach dem Sichten diverser Erfahrungsberichte, Datenblättern und diversen Build-Videos auf YT sind zwei Kandidaten übrig geblieben.

    • NZXT Kraken X73
    • Arctic Liquid Freezer II 360
    • Warum NZXT?
      •   Asetek Pumpe der 7. Generation, die noch leiser sein soll und der Anbieter mit einer der längsten Garantiezeiträume ab Werk
    • Warum die Arctic?
      • Leise (die Pumpe kenne ich ja von der 280er Variante), etwas längere Tubes im Vergleich zur X73 und super günstig.

    Warum dann nicht direkt die Z73? Getreu dem Motto „who cares about money“.

    Nun … 100 Euro Aufpreis nur für das Display waren mir dann doch zu teuer. Ausprobiert hätte ich es gern, aber das war es mir dann doch nicht wert und nur „zum Testen“ bestellen und dann wieder zurück schicken, war für mich ein zu großer „dick move“.

    „Long story short“ – am Ende ist es – wie der Titel ja schon verraten hat – die X73 geworden.

    Gründe für die Entscheidung:

    • 6 Jahre Herstellergarantie
    • kein 40mm Quirl, der nervt und gebändigt werden will
    • die Optic der Tubes war etwas ansprechender
    • der Radiator hat etwas besser gepasst im Vergleich zu dem von Arctic

    Positiver Nebeneffekt ist, ich muss mir keinen Kopf machen um den Mini-Quirl, den Arctic aus mir unverständlichen Gründen verbaut.

    Wie ist das System aufgesetzt: Ich steuere die Pumpe via CAM und Anschluss am Board via USB 2.0, da ich nur ein Hue+ verwende und kein Hue2.  Nach Einstellung der Graphen dreht die Pumpe mit ca. 1.200 U/min im Schnitt (eingestellt ist sie auf 25 – 35% je „Last“). Zwei 140er SW3 im Deckel und 2 120er SW2 am Boden sind für die Frischluftzufuhr zuständig. Die drei 120er SW2 auf dem Radiator schaffen die warme Luft raus. Die zwei Lüfter des Windforce-Kühlsystem auf der GPU dürfen unter Last ca. 1.000 U/min laufen via MSI Afterburner. Alles darüber „stört“.

    Die NZXT Lüfter habe ich eingepackt gelassen. Ich kann also nicht sagen, ob sie hinreichend leise sind oder nicht.

    Ergebnis nach diversen Runden GR:Wildlands und GW2:

    Bis jetzt kann ich nicht meckern. Die CPU wird quasi erschlagen von der nun vorhandenen Kühlfläche. Es blieb leise bzw. wurde noch nen Tick leiser. Mission erfüllt würde ich sagen.

    Hier dann noch ein kleines Bild vom Ergebnis zur Anschauung. 🙂

    Farben: Grundfarbe ist „Petrol“ mit ein wenig „Rot“ als Highlight. Den NZXT-Schriftzug habe ich ausgeblendet, weil es mir nicht gefällt.

    Next Task? Die „Der8auer“ Plakette ist nun deutlich sichtbar. Time for another change I guess…

  • Inside Panda - Pressemeldungen

    Time for some change … mal wieder

    Man könnte es mit „once in a while“ umschreiben. Das Jucken in den Fingern und Nagen im Hinterkopf wurde wieder unerträglich groß. Das Hobby wollte gelebt werden. Der positive Nebeneffekt – es lenkt (temporär) ab von Ereignissen, die mental sonst noch stärker runterziehen würden. Weshalb heute wieder geplant, geputzt, geschraubt wurde.

    Das Problem dabei – das Timing. Human Maleware und die nahenden neuen Generationen bei CPU und GPU im 2. Halbjahr. Eigentlich eine Zeit, in der man die Füße stillhält. Was soll ich sagen, das Fleisch war schwach geworden. So kam es, dass über die letzten Wochen diverse Teile des doch noch gar nicht so alten PC „neu bewertet“ wurden.

    Am Ende hat es diverse Teile erwischt und bis zum Jahreswechsel wird Schritt für Schritt angepasst.

    Heute – wie gesagt – wurde fleißig geschraubt – mit der Hilfe vom Kurzen beim Schrauben. Erwartungsgemäß hat es ein wenig Licht durch die dunklen Wolken der vergangenen Tage gepresst bekommen.

    Bilder gibt es in der zweiten Hälfte dieses Beitrags. Es gibt also nicht nur Text.

    Fangen wir bei der „Hülle“ an. Obwohl das H400i ein solides Case im zeitlosen Design gewesen ist, so hatte es doch an der einen oder anderen Stelle eine kleine Schwäche, die Kompromisse forderte, welche mir zunehmend gegen den Strich gegangen sind. Hinzu kam, dass ich mir das „Schwarze“ Innenleben ein wenig satt gesehen habe. Man könnte meinen, das Gehäuse mit Glasseite auf dem Schreibtisch zu positionieren, war in diesem Fall nur bedingt förderlich.

    Aber egal. Glücklicherweise gab es da die CES 2020 und viele schicke Alternativen kamen zu bereits marktreifen anderen Konzepten hinzu. Am Ende hat den Zuschlag ein Klassiker und damit im Grunde langweiliger Vertreter erhalten. Das O11D von Lian Li. Das Normale, denn das Mini ist noch immer nicht auf dem Markt erhältlich und das XL unverschämt riesig. Schwarz stand nicht zur Diskussion, sodass es am Ende das weiße mit der „brushed Alu“-Front geworden ist.

    Soweit so gut. Gesagt, getan – das Gehäuse erreichte mich und ich verfrachtete freudestrahlend alles darin und schlachtete das H400i ein wenig aus. Unglücklicherweise wollte ich bei Luftkühlung bleiben. Also musste die nächste Komponente weichen – der CPU-Kühler.

    Die Klassiker sind alle ca. 155 – 160mm hoch. Um ein wenig zu tricksen, hab ich dann gekürzte Stand-offs verwendet. Ganz happy war ich mit der Lösung nicht. Erfreulicherweise erinnerte ich mich an einen alten Bekannten – den Mugen 2. Dieser durfte vor Jahren auf meinem i5-2500k seinen Dienst ableisten und tat das hinreichend gut. Sein Nachfolger, der Mugen 5, hatte genau die richtige Größe und kam auch noch mit schwarzen Akzenten daher.

    Zum mitgelieferten Lüfter kann ich wenig sagen, ich bin nach wie vor ausschließlich mit beQuiet Lüftern unterwegs. Zumindest, solang es den NF-A12x25 nicht in Schwarz bzw. weiß gibt. Und Schwups sind wir beim nächsten Punkt – die Lüfter. Leider gibt es die Silent Wings nach wie vor nicht in Weiß. Also mussten die Shadow Wings herhalten.

    Die MSI 2070 Super Gaming X Trio wanderte in die Bucht und wurde durch eine Vega 56 Pulse als Übergangslösung hin zu Gaming-Ampere ersetzt. Warm so restriktiv? Nun, hier steht ein Monitor mit GSync-Modul und das soll nicht ungenutzt sein. Hat ja auch Geld gekostet. Warum ging die Karte weg? War sie doch echt gut. Nun, es steht CP2077 an und ich will RT exzessiv nutzen. Der Verkauf hat fast die Anschaffungskosten wieder heraus geholt. Von daher finanziell im Grunde zurück auf Anfang ohne große Verluste.

    Die Schwarz-Roten CableMod-Extentions mussten auch weichen. Wie man auf den Fotos sehen kann – es hat nicht 100% gepasst.

    Durch Zufall bin ich über gesleevte Kabel von beQuiet gestoßen. Praktisch, wenn man ein beQuiet Netzteil verwendet.

    Nächster Kandidat für den Austausch war das Board. Das B450M Steel Legend musste dem MSI MAG B550 Tomahawk weichen. Auf dem einen oder anderen Foto könnt ihr sehen, dass ich einen Third-Party-Kühler für eine der M.2 SSDs verwendet habe. Es war eine PCIe-NVME-SSD. Nun, was ich auf die harte Tour lernen musste – man sollte das Handbuch lesen, bevor man alles zusammenschraubt. Bei dem neuen Board kann nur in den ersten Slot (M2_1) eine SATA-M2 eingebaut werden. Also alles auf Anfang…lästig.

    Am Ende sind noch die 16GB RAM gewichen und  32GB RAM verbaut. Nicht zu vergessen ein gern übersehener Schritt – Kabelmanagement.

    Zusammenfassung vom aktuellen IST-Zustand:

    • O11D in weiß
    • Ryzen R5 3600
    • Scythe Mugen 5 Black RGB Edition (ohne RGB)
    • MSI MAG B550 Tomahawk
    • 1x ADATA XPG 8200
    • 3x Crucial MX500
    • 32GB 3600er G.Skill Trident Z Neo
    • Sapphire Vega 56 Pulse
    • 5x Shadow Wings 2
    • 4x Silent Wings 3

    Was steht noch an:

    • Switch auf Zen3. Hier ist noch offen, ob 6/12 oder 8/16. Wird vom Preis abhängen denke ich.
    • Switch auf Gaming-Ampere. Voraussichtlich auf die vermeintiche 3080.
    • Irgendwas, was die hässliche Plakette verdeckt, auf der Werbung für Der8auer gemacht wird.

    Eindrücke vom neuen Case:

    • Pro’s:
      • schick / recht zeitloses Design
      • gutes CM
      • trotz Full-ATX recht kompakt
    • Con’s:
      • Luftkühler passen nur bis zu einer Höhe von 154mm
      • diese hässliche Werbeplakette für Der8auer

    Eindrücke vom neuen Board:

    • Pro’s:
      • schick
      • gute VRM-Kühlung
      • gutes Board-Layout
      • dezentes RGB (kann über einen Schalter auf dem Board komplett deaktiviert werden)
    • Con’s:
      • es könnte mehr USB-Anschlüsse haben
      • SATA M.2 nur im ersten Slot möglich

    Vorläufiges Endergebnis, denn es ist wie es ist, es wird nie wirklich fertig sein.

  • Inside Panda - Reviews & Erfahrungsberichte

    Finde den richtigen „Klick“

    Kennt ihr das auch, die vorhandene Tastatur will nicht mehr so recht und was neues muss her?

    Da stellt sich dann standardmäßig die Frage:“Die Gleiche nochmal oder was neues?“


    In meinem Fall handelt es sich um eine Logitech K740. Das Tolle an dieser Tastatur ist die dezente Beleuchtung der Tastatur, die flachen Tasten und der Umstand, dass sie angenehm leise ist. Letzteres dürfte wenig verwunderlich sein, da wir hier von einer Rubber Dome sprechen.

    Mit der Ausgangslage liegt der Griff zum gleichen Modell recht nahe.

    Doch, dann kommen zwei Faktoren um die Ecke, welche dann doch zum Griff zur Alternative führen:

    • Mechanische Taster behalten ihr Tippgefühl länger (ab Kauf)
    • Es gibt nunmehr Tastaturen mit aRGB mit flachen Tastern

    Die spannenste Frage war: „Gibt es wirklich leise mechanische Tastaturen?“

    Also galt es nun die passende Tastatur zu finden oder zurück zu kehren zum bekannten und bewehrten Modell.

    Achtung Disclaimerdie nachfolgenden Zeilen sind meine subjektiven Eindrücke. Diese sind im Zweifel nicht repräsentativ.

    Erste Anlaufstelle waren die üblichen Preisvergleichsplattformen und dann ging es los, die Auswahl so weit wie möglich einzugrenzen. Danach Testberichte, Forenbeiträge und YT-Reviews (inkl. Soundcheck) durchforstet.

    Am Ende fiel die Wahl auf die Corsair K70 RGB MK.2 Low Profile Rapidfire. Beim Auspacken direkt ein erstes „A ha“. Die Tastatur war wirklich wertig. Direkt angeschlossen und ausprobiert.

    • Positiv: Layout, Tippgefühl und Ausleuchtung
    • Negativ: iCue (Dealbreaker)

    Ja, ihr lest richtig. Am Ende sorgte die für mich wenig anwenderfreundliche Software dafür, die Tastatur wieder einzupacken. Aber bei 160 EUR möchte ich dann doch ein rundum entspanntes Benutzererlebnis.

    Also wieder auf die Suche begeben. Nächster Kanditat: die Sharkoon Skiller SGK5. Deutlich günstiger, auf dem „Papier“ aber interessant genug für den Versuch.

    • Positiv: Layout, Tippgefühl
    • Neutral: Skiller Software
    • Negativ: Ausleuchtung (Dealbreaker), Drehknopf für Beleuchtungsintensität fühlt sich billig an

    Die Tastatur hatte mich fast. Trotz viel Plastik war das Tippgefühl annehmbar leise. welche Überraschung, wo es sich doch wieder um eine Rubber Dome handelte. Was aber gar nicht ging, war der Umstand, dass die weiße LED-Beleuchtung vom Numlock und Capslock in den Nummernblock strahlte und dort für einen deutlichen Farbunterschied sorgte. Sicher, die Tastatur kostet keine 50 EUR, aber das ist einfach hässlich.

    Also wieder auf Anfang und weiter gesucht. Nächster Kandidat Logitech G815.

    • Positiv: Tippgefühl, Haptik / Wertigkeit, Lautstärkerolle
    • Neutral: 5 Funktionstasten am linken Rand – Umgewöhnung erforderlich, G Hub hat eine überschaubare Menge an Presets.
    • Negativ:  Man kann die farbliche Untermalung der Profiltasten leider nicht ändern

    Was der Tastatur noch fehlt ist eine Handballenauflage.  Die muss ich mir jetzt noch extra besorgen. Ganz so leise wie die K740 ist sie leider nicht; die positiven Punkte überwiegen aber und bisher habe ich keinen für mich dicken Dealbreaker gefunden.

    Unterm Strich wird die G815 bleiben und ich bin gespannt, wie sie sich im Dauereinsatz schlagen wird.